RELATIONSHIP BLOG

Verfasst von Berta Schreckeneder | Kategorien: Beziehungen in Organisationen, Beziehungen zu anderen

Viele Projektleiter sind engagiert, reißen förmlich die Arbeit an sich und wundern sich, warum trotz aller Bemühungen das Projekt spärlich funktioniert. Die Mitarbeiter engagieren sich kaum im gleichen Maße oder ziehen sich sogar zurück, wenn der Projektleiter einen solchen Aktionismus an den Tag legt.
Sie kennen solche Projektleiter. Diese haben vielleicht sogar karitative Ambitionen und in der Regel wenig Vertrauen in die Projektbeteiligten.

Andere Projektleiter planen alles ganz wunderbar und gehen mit ihren tollen Plänen auf ein Team zu, um die Arbeit zu verteilen. Das führt ebenso am gewünschten Erfolg vorbei. Die Pläne werden keineswegs immer so angenommen. Projektmitarbeiter und auch Auftraggeber fühlen sich wenig verantwortlich im Projekt.
Es ist ein linienorientierter Projektleiter, gewohnt Aufgaben zu verteilen, aber nicht andere einzubeziehen.

Dann gibt es Projektleiter, die mit dem Team zusammen planen, gemeinsam im Projektverlauf entscheiden und auch da könnte es besser funktionieren, obwohl die Chancen hier gut stehen.
Projektorientierte Führung ist dem Projektleiter vertraut, dennoch: Die innere Haltung ist vielleicht nicht projektorientiert.

Man kann Projekte aus dem Mechanismus: Man macht das so! führen, allerdings bleibt hier ergebnisoffen, ob die Ziele erreicht werden.

 

Einer guten Projektführung bedarf es:

  • Projektkenntnisse
  • Projektmanagement-Methoden Know-how
  • Wissen und Kenntnisse der projektorientierten Führung
  • UND: Bewusstes Einnehmen einer projektorientierte Haltung

Der letzte Punkt ist wohl die größte Herausforderung. Das kann man zwar in einem Coaching oder Training erlernen, jedoch umsetzen und üben muss man es selbst jeden Tag neu. Nur so kann sich innerlich

  • eine projektorientierte Gewohnheit entwickeln und
  • die linienorientierte Gewohnheit ergänzen.

 

Bild: Fotolia

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