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Verfasst von Berta Schreckeneder | Kategorien: Literaturtipps

Heute stelle ich ich Ihnen ein Buch vor, das Anlass zum Nachdenken gibt und eine Einladung zum Beobachten des eigenen Handelns ist. Es ist ein Buch, welches auch auffordert, sich eigener Haltungen in diesem Themenfeld bewusst zu werden und eigene Entscheidungen dazu zu treffen.

Unbenannt

Irrweg Bioökonomie

»Bioökonomie« klingt zunächst harmlos. Unter dieser Bezeichnung arbeitet jedoch ein Bündnis aus Biotechnologie-, Pharma-, Chemie-, Nahrungsmittel- und Agrarunternehmen an der kommerziellen Inbesitznahme alles Lebendigen. Die aktuelle Bundesregierung unterstützt diese Bestrebungen, etwa im Rahmen des Programms »Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie 2030«.
Anita Krätzer und Franz-Theo Gottwald beleuchten ein Feld an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Forschung, das in den Medien noch selten thematisiert wird. Die Autoren machen auf Basis der zentralen Aktionsfelder der Bioökonomie auf Weichenstellungen aufmerksam, die Tiere und Pflanzen erklärtermaßen zur »Biomasse« degradieren – eine Entwicklung, die letztlich auch vor dem Menschen nicht haltmacht. (Verlagstext)

Leseprobe

 

Weiterführende Links sind unter anderem:

Bioökonomie schafft neue Fluchtursachen

Ein Interview mit Wilfried Bommert, Institut für Welternährung „Die Ernten sind auf Dauer nicht sicher“

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