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Verfasst von Berta Schreckeneder | Kategorien: Beziehungen in Organisationen, Beziehungen zu anderen, Beziehungen zu sich selbst

Haben Sie das schon erlebt – Phasen im Leben, in denen Veränderungen von Äußerlichem nicht mehr reichen? Die Unzufriedenheit ist groß, man fühlt sich nicht mehr wohl mit dem, was man erreicht hat und manchmal fehlen sogar die Perspektiven. Diese Erfahrungen machen auch Teams und ganze Organisationen.

Leistungsgrenzen und gesundheitliche Grenzen weisen in der Regel sehr konkret auf die Notwendigkeit der Innenschau. Es wird einem oft auch bewusst, dass die eigene „innere“ Arbeit nicht andere machen können. Sie kann nur unterstützt werden. Und das ist wesentlich! Berater, Coaches, Mediatoren und Führungskräfte haben den Auftrag sich in Coachings zu klären, das Bewusstsein Ihrer Selbst zu vergrößern. Vieles, was heute an Führungs- und Beratungsfehlern geschieht, hat zu tun mit

  • Projektionen
  • mangelnder Wertschätzung der Unterschiede,
  • dem Nicht-Verlassen-Wollen der Komfort-Zone.

Es ist auch in Organisationen und Gruppen/Teams wesentlich die Organisationsbewusstheit zu vergrößern. So überprüfen erfolgreiche Projektteams immer wieder neu Ihren Zweck, Ihre Ziele und alles was sich mit Ihrer Aufgabe verknüpft und was sich nicht verbunden hat. Das Innere von Organisationen, Teams und des Einzelnen bewusst wahrzunehmen und damit zu arbeiten, ist in unserer Zeit ein wesentlicher Aspekt der Führungsarbeit.

Schauen Sie mit mir auf einen Aspekt in diesem Zusammenhang – den Gefühlen und Gedanken:

In der Außenpräsentation und Führung bilden sich in Unternehmen, in Teams und in Einzelnen Gefühle und Gedanken ab. Man will Gefühle und Gedanken in den Stakeholdern erzeugen, im Sinne von: Genau hier will kaufen, hier will ich arbeiten, mit dem möchte ich befreundet sein.

Gefühle und Gedanken sind gespeist von/vom

  • Bedürfnissen, Interessen, Positionen
  • Haltungen
  • Glauben (Ideen zur Wirtschaft, zum Leben, über den Menschen, zum Fortschritt, religiöse Vorstellungen…)
  • Bewertungen und Vergleiche
  • kollektiven Themen (gesellschaftliche Bedürfnisse, Interessen….)
  • zeitlichen Erleben und Gefüge (Wirken auf Träume, Sehnsüchte, auf Bestand, auf Fortschritt…).

In mittelständischen Unternehmen, in Familienunternehmen spielen die Unternehmerpersönlichkeiten die tragende Rolle. Je bewusster die Inhaber mit Ihren Gefühlen und Gedanken sind, desto klarer ist die Außenpräsentation. In großen Unternehmen, wo Gefühle und Gedanken der Unternehmenspräsentation nicht mehr personell zuordenbar ist, ist es das Organsations“gedächtnis“, das trägt. Hier mehr Bewusstheit zu schaffen, ist anspruchsvoll und möglich.

Wenn Sie ein Team führen, wissen Sie selbst, dass es aufgrund von Positionen Einzelner – obwohl die Sache klar scheint – zu größeren Konflikten kommen kann. Jeder Einzelne braucht Bewusstheit über sich selbst, sollte bspw. ein Projekt erfolgreich laufen. Konflikte sind nicht das Problem, die Vorstellung darüber eher schon.

Und auch wenn Sie sich selbst führen und bspw. mehr Zufriedenheit in Ihrem Leben erreichen möchten, werden Sie erfahren, dass Ihre Gedanken und Gefühle entscheidend Ihren Alltag bestimmen. Also was wollen Sie? Wie ist Ihr Wunsch hinterlegt – mit Gefühlen und Gedanken?

 

 

 

 

 

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