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Verfasst von Berta Schreckeneder | Kategorien: Beziehungen in Organisationen, Beziehungen zu anderen

Mit den agilen Coaches und die VUCA Führungskräfte wird alles gut. Hochkomplexe Aufgabenstellungen unter großer Unsicherheit – da braucht es agile VUCAs.

Die Frage ist, ob unsere Führungskräfte wirklich fit für VUCA sind. Das fragte sich zumindest Thomas Wüllner, Welt N24. Doch zuerst: Was bitteschön ist jetzt VUCA?

V – Volatility (Flüchtigkeit/Unbeständigkeit, der Journalist übersetzte mit Unberechenbarkeit.)

U – Uncertainty (Unsicherheit/Ungewissheit)

C – Complexity (Komplexität)

A – Ambiguity (Ambivalenz/Mehrdeutigkeit)

Das ist jetzt nicht wirklich Neues. Alltäglich sind Führungskräfte in diesen Führungssituationen und wissen, dass

  • lineare Lösungen,
  • Denken von Ursache und Wirkung,
  • generelle Management-Strategien,
  • usw.

nicht mehr ausreichen, um erfolgreich am Markt zu bestehen. Worauf können und sollen wir jetzt blicken?

Viele Unternehmen und Führungskräfte haben keinen „Boden“ unter sich. Ihnen wird VUCA noch mehr zusetzen.

Als Boden sehe ich die Bewusstheit über sich selbst und das Organisationsbewusstsein. Da gibt es noch vieles zu tun. Wie wäre es über die Haltung der Führungskraft und die Haltung eines ganzen Unternehmens nachzudenken?

Haltung einer Führungskraft hat zu tun, mit

  • den Einstellungen (Annahmen, Überzeugungen, die sich emotional und rational ausdrücken),
  • dem Vermögen etwas zu tun (Dispositionen) und
  • der Körperhaltung des Einzelnen.

VUCA zwingt den Einzelnen und Organisationen in die Tiefe. Ich persönlich begrüße das.

 

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